Geschichte

Hergensweiler liegt 530 m hoch am äußersten Rand des Westallgäus. Die liebliche Landschaft mit den leicht geschwungenen Hügeln verdankt unsere Gegend der schürfenden und ablagernden Tätigkeit des Rheingletschers während der Eiszeiten. Die Besiedlung erfolgte sehr wahrscheinlich im 8. Jahrhundert. Auch der Name deutet auf diese Zeit. Fast alle Weiler-Orte sind im 8. Jahrhundert entstanden. Namensgeber war ein Alemanne Heriger; welcher 809 in Wasserburg als Zeuge nachweisbar ist.

In der Chronik wird von einer Kirchen-Einweihung am 5.10.1108 durch Bischof Gebhard III. von Konstanz berichtet. Die jetzige Kirche wird im Jahr 1712 erbaut. Dr. Schnell schreibt in seinem Kunstführer des Kreises Lindau von prachtvollen Stuckmarmor-Altären und Horn bezeichnet in Kunstdenkmäler Bayerns, Band Lindau, die barocke Ausstattung in Hergensweiler zu den besterhaltenen des Kreises Lindau. Hochaltar und Kanzel sind von dem Wessobrunner Franz Schmuzer, während die beiden Seitenaltäre erst 1741 von Abraham Bader / Mindelheim, ebenfalls ein gebürtiger Wessobrunner, erstellt wurden.

 

(Text in Auszügen von der Homepage der Gemeinde: >>www.hergensweiler.de)