„Was sagen die Leute, wer ich bin?“ Eucharistie mal anders

Zu „Eucharistie mal anders“ lud Pfarrer Franz Walden an einem Sonntagabend Ende Juli  in die Weißensberger Kirche ein. Das „Andere“ war: die Uhrzeit – Stille – die Möglichkeit zur persönlichen Beteiligung – Taizé-Lieder – und die Feier im Altarraum.

„Jesus und Kinder“. Darstellung aus der Weißensberger Kirche.
„Jesus und Kinder“. Darstellung aus der Weißensberger Kirche.

Das Thema war „Mein Bild von JESUS“ – und wer wollte, brachte ein Bild mit oder erzählte einfach vom ganz persönlichen Bild von Jesus.

24 Frauen und Männer waren der Einladung gefolgt und erlebten einen stimmungsvollen Gottesdienst mit ruhigen Liedern. Als es draußen dunkel wurde und die Blasmusik vom ausklingenden Kinderfest verstummte, wurden im Altarraum Kerzen entzündet. Zum Evangelium wurde der Text aus dem Lukasevangelium gewählt, in dem Jesus seine Jünger fragt: „Was sagen die Leute, wer ich bin?“ und anschließend auch seinen Jüngern die Frage stellt, für wen sie ihn halten. Letztendlich geht es um die Frage, die sich Christen seit zweitausend Jahren stellen: „Wer ist Jesus für mich?“

 

Unter den mitgebrachten Bildern waren kleine und große, gerahmte und ungerahmte. Die Bilder zeigten traditionelle Jesusdarstellungen ebenso wie Mosaike oder moderne Interpretationen zeitgenössischer Künstler. Zu jedem Bild aber gab es eine sehr persönliche Geschichte, die zeigte, dass es so viele Zugänge zum Glauben gibt wie Gläubige.

Die Zeit verging wie im Fluge und alle waren von der ungewöhnlichen Eucharistiefeier zur ungewöhnlichen Zeit sehr angetan. Auch war Pfarrer Waldenzeigte sich zufrieden: „In diesem Zusammenhang kann man sagen, dass ich ein Wiederholungstäter bin“.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0