Pfarreiengemeinschaft Weißensberg

Bösenreutin – Hergensweiler - Niederstaufen – Sigmarszell – Weißensberg


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Hier: aktuelle Corona-Bestimmungen

"... Es besteht FFP2 Maskenpflicht für alle Teilnehmer/-innen während der gesamten Dauer eines Gottesdienstes. Aber, es darf mit Maske wieder gesungen werden...."


Ferienöffnungszeiten Pfarrbüro

In der Zeit von 1. August - 12. September gelten folgende Pfarrbüroöffnungszeiten:

Dienstag 9 - 12 Uhr; Mittwoch 16 - 18 Uhr; Freitag 9 - 12 Uhr


• Vorankündigungen



• Jüngste Veranstaltungen


Orgel- Die Dachbodenorgel in Bösenreutin

900 Gulden hat die Orgel in der Kirche Sankt Nikolaus in Bösenreutin – das liegt in der Nähe von Lindau am Bodensee – im Jahr 1864 gekostet. Gebaut hat sie damals Fidelis Behler, später hat sie sein Sohn August dann erweitert. Die Orgel steht seitdem nicht mehr - wie sonst üblich - auf der Empore, sondern auf dem Dachboden der Kirche. Damit waren sämtliche Platzprobleme in der relativ kleinen Kirche behoben. Wir haben uns diese „Dachbodenorgel“ und ihre Funktionsweise genauer angesehen:... Quelle: https://www.katholisch1.tv/Videos/Orgel-Reihe_7_-_Die_Dachbodenorgel_in_Boesenreutin_Donnerstag_08._Juli_2021_15_33_00


Antoniusfest in Hergensweiler – Alle kommen zu uns

 

Endlich…..dieses Jahr war es möglich den Namenstag unseres Pfarrers gebührend zu feiern!!!!

In Hergensweiler ist es seit langem Tradition das Antoniusfest mit einem Gottesdienst an der Kapelle im Freien zu feiern, was immer eine besondere Begebenheit ist. Deshalb haben wir dieses Fest für „Alle kommen zu uns“ ausgewählt. Im letzten Jahr wegen Corona ausgefallen, freute es uns diesmal ganz besonders, dass wir bei herrlichem Wetter die gesamte Pfarreiengemeinschaft an der Antoniuskapelle begrüßen durften. Zum Namenstag des hl. Antonius am 13. Juni war die Kapelle mit Blumen, Fahnen und einer Antoniusfigur festlich herausgeputzt.

Ein Dreigesang eröffnete den Gottesdienst, welcher von Pfr. Anton, Pater Delphin und den Diakonen Josef Wetzel und Franz Pemsl feierlich zelebriert wurde. Die Musikkapelle spielte die Schubertmesse und alle freuten sich nach der langen Zeit ohne Gesang endlich wieder kräftig mitsingen zu dürfen.

Nach dem Gottesdienst bot der PGR Leberkäsesemmel und Getränke an, während die Musikkapelle, zur Freude aller, noch einige Musikstücke spielte.  Alle genossen das Beisammensein um die Antoniuskapelle mit vielen Glückwünschen für unseren Pfarrer, guten Gesprächen und der herrlichen Aussicht.

PGR Hergensweiler

 


Fronleichnam - unterwegs mit dem Himmel

Am 60. Tag nach Ostern - am zweiten Donnerstag nach Pfingsten -  feiern die Katholiken Fronleichnam, das "Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi". Doch wissen immer weniger Menschen – seien sie nun getauft oder nicht –, was da eigentlich gefeiert wird. Schlimmer noch: Wenn sie davon hören, dass Brot und Wein zu Leib und Blut Christi werden, dann winken viele ab und bezeichnen es womöglich als "Hokuspokus". Was also hat es damit auf sich, wenn die Christen die wahrhafte Gegenwart des Gottessohns in der heiligen Eucharistie feiern? Video und mehr

anbei Bilder aus Niederstaufen, Fotografin: Frau Jordan


Dankgottesdienst zum Abschluss der Renovierungsarbeiten

Quelle für Bilder und Text: Ruth Eberhardt

Kirche St. Markus strahlt innen wie neu
Weißensberger Gemeinde feiert Dankgottesdienst zum Abschluss der Renovierungsarbeiten


Weißensberg (rue) - Die Kirche St. Markus in Weißensberg im Landkreis war herausgeputzt für einen
besonderen Tag: Draußen wehten Fahnen im Wind, drinnen sorgten Tulpen, frisches Grün,
brennende Kerzen und goldgelb leuchtende Tücher für festliche Akzente. Denn die Pfarrei feierte am
Tag ihres Patroziniums einen Dankgottesdienst zum Abschluss ihrer Innenrenovierung mit einem
besonderen Gast: Domkapitular Harald Heinrich.
Er stammt aus Weißensberg, kennt hier noch viele Familien und hat, wie er selbst erzählte, als junger
Abiturient sogar seine Facharbeit über die Kirche St. Markus geschrieben. „Wenn man älter wird,
zieht es einen immer wieder hierher“, sagte der Domkapitular. Dem steht ganz offensichtlich nichts
im Wege: „Sie sind immer herzlich willkommen bei uns“, betonte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende
Thomas Mootz am Ende des Gottesdienstes.
In seiner Predigt griff Heinrich das biblische Bild vom guten Hirten auf. „Wir stehen alle unter dem
Wort Gottes“, sagte er. Es gehe also immer wieder darum, die Stimme des guten Hirten zu hören. So
wie ein Kind auf einem Spielplatz die Stimme seiner Mutter kenne, so sollte auch die Stimme Gottes
so vertraut sein, „dass wir spüren, ja, wir sind tatsächlich Kinder Gottes“. Jesu Stimme rufe zu einem
Leben aus dem Glauben in Wort und Tat. In der Kirche werde seiner Ansicht nach zurzeit aber zu viel
geredet. „Wir brauchen das gelebte Zeugnis, wir brauchen wieder mehr das Zupackende“, erklärte
Heinrich. Und weiter: „Unser Glaube lebt aus der ganz persönlichen Beziehung zu Gott.“ Dessen
Haltung zu den Menschen beschrieb der Domkapitular so: „Jeder von uns ist würdig und wert, geliebt
zu werden.“ Deshalb sei die Kirche vor allem ein Ort der Begegnung mit Gott.
In Weißensberg ist diese Kirche im vergangenen Jahr mit viel Engagement und Liebe zum Detail innen
renoviert worden. Wegen der Corona-Pandemie war bisher aber kein Fest zum Abschluss der
Arbeiten möglich. Deshalb feierte die Pfarrei jetzt, am Tag ihres Patroziniums, einen
Dankgottesdienst. Ein Aspekt war dem Ortspfarrer Anton Latawiec dabei besonders wichtig: „Wir
sind sehr dankbar, dass wir aus Augsburg immer wieder Unterstützung bekommen – in vielen
Bereichen.“
Auch bei der Renovierung stand die Diözese der Pfarrei zur Seite – und mit ihr viele Spender und
tatkräftige Helferinnen und Helfer. „Es ist schön, dass wir in einer Kirchengemeinde leben dürfen, in
der es so viel Zusammenhalt gibt“, sagte Kirchenpfleger Franz Steib. Eindrücklich schilderte er, wie
Wände und Decke im Chor durch Kerzenruß und aufsteigende Heizungsluft im Laufe der Jahrzehnte
unansehnlich geworden waren. Mangels Geld und wegen anderer Projekte habe sich die Gemeinde
aber jahrelang nicht an die Innenrenovierung gewagt. Auch jetzt seien die Wünsche bescheiden
gewesen: „Wir wollten die Wände streichen und die Figuren reinigen lassen“, berichtete Steib.
Doch dann kam eins zum anderen: Im Zuge der Arbeiten wurden Spannungsrisse an der Westwand
entdeckt. Es stellt sich heraus, dass der Dachstuhl ausgebessert werden muss. Zudem war die
Alarmanlage neu einzurichten und ein Teil der Beleuchtung zu erneuern. Als der Kirchenmaler die
alte Farbauflage entfernte, entdeckte er eine noch ältere Farbschicht, die gut zu den Altären passte.
Dies war der Auslöser dafür, dass die Rippenbögen an der Chordecke, die Fensterlaibungen und der
Chorabschluss farblich mit einem zarten Rot abgesetzt wurden. Auch die vielen Heiligenfiguren
forderten mehr Aufwand als gedacht. Sie sollten eigentlich nur gesäubert werden. Dabei kamen
jedoch Farbabplatzungen zum Vorschein. Diese Schadstallen wurden nun auch gleich ausgebessert.
Weitere Zusatzarbeiten waren nötig: So wurde unter anderem ein Teil der Altarstufen erneuert und

die schiefe Spitze eines Seitenaltars geradegerückt. Und die Turmfalken erhielten eine saubere
Unterkunft im Kirchturm, in dem ebenfalls einige Arbeiten angefallen waren.
Der ursprüngliche Finanzrahmen von rund 40.000 Euro reichte allerdings mehr aus. Die Kosten
stiegen nach Angaben des Kirchenpflegers auf rund 75 000 Euro. „Aber ich denke, die sind gut
angelegt“, sagte Steib. Rund 30.000 Euro werden aus Kirchensteuermitteln finanziert, darunter auch
die Investitionsrücklage der Pfarrei in Höhe von 17.000 Euro. Die politische Gemeinde gewährte
einen Zuschuss von 12.000 Euro. Das Denkmalamt stellte 8000 Euro in Aussicht. Und nach einem
Spendenaufruf in der Gemeinde kamen rund 10 000 Euro zusammen. Hinzu kamen rund 180
Arbeitsstunden, die mehr Gemeindemitglieder für die Reinigung des Fußbodens erbracht hatten.


Spende für einen neuen Ambo

 

Im Anschluss an den Festgottesdienst am Barmherzigkeitssonntag hatte der Frauenbund Bösenreutin noch eine Überraschung parat.

Die Vorsitzende vom Frauenbund, Marina Stohr, erzählte dass sie, zwar unter erschwerten Bedingungen wegen Corona, aber trotz allem für die Advents- und Osterzeit wieder viel gebastelt und gewerkelt haben. Hierfür erzielten sie auch ein tolles Verkaufsergebnis. Soweit es möglich ist, sind die Frauen weiterhin mit verschiedenen Aktionen aktiv und präsent.

Da in der Bösenreutiner Kirche zum neuen Volksaltar nach wie vor noch der passende Ambo fehlt, hat die Vorstandschaft vom Frauenbund Bösenreutin beschlossen, hierfür eine Summe von € 1.000,00 zu spenden und so überreichten die Damen Marina Stohr, Rosemarie Hegele und Rosi Kern (von links) den Betrag an Pfarrer Anton.

Pfarrer Anton freute sich sehr über dieses überraschende Geldgeschenk und sagte „da können wir ja gleich nächste Woche die Bestellung aufgeben“. Der Grundstock ist erst mal gelegt und mit Zuversicht geht der Rest auch bald ein.  Er bedankte sich sehr herzlich dafür und wünschte dem Frauenbund weiterhin alles gute und viel Freude an ihren Aktivitäten.