Pfarreiengemeinschaft Weißensberg

Bösenreutin – Hergensweiler - Niederstaufen – Sigmarszell – Weißensberg


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Corona-Empfehlungen des Bistums

Bei öffentlichen Gottesdiensten in geschlossenen Räumen wird allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Tragen einer FFP2-Maske empfohlen, dies gilt besonders beim Gemeindegesang. [...] Nehmen nur wenige Gläubige an einem Gottesdienst teil und werden große Abstände gewahrt (mind. 1,5 m zwischen Personen, die nicht dem
gleichen Hausstand angehören), kann von dieser Empfehlung abgesehen werden..
"Corona".

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Bittgang

Bei stabilem Wetter fand Gestern die Bittprozession auf die Giebelhalde statt. Begleitet vom Musikverein erlebten alle eine schöne Feier. Neben den persönlichen Bitten wurden um Gottes Segen und die Abwendung von Gefahren gebeten.


Die Erste heilige Kommunion - ein Ereignis

In einer festlich-bewegenden, einfühlsamen und kindgerechten Feier erlebten die Mädchen und Jungen ihr Sakrament der heiligen Kommunion in Ihren Heimatgemeinden.

Die Dankandacht aller Kommunionkinder der PG fand in Weissensberg statt. Es gab einen festlichen Einzug und es war herrlich so viele Kommunionkinder zusammen singen, beten und tanzen zu sehen. Diese schöne gemeinsame Dankfeier darf gerne nächstes Jahr wiederholt werden.

 


Die Osternacht - Jesus lebt


Palmsonntag

 

In der Pfarrei St. Ambrosius  feierten wir endlich wieder im Freien ohne Coronaauflagen Palmsonntag. Bei schönem Wetter freuten wir uns über die viele Gottesdienstbesucher. Der Frauenbund verkaufte schön gebundene Palmbuschen und verzierte Osterkerzen. Den Erlös spenden sie für die Ukraine-Hilfe.

Die Kommunionkinder dieses Jahres überraschten uns mit herrlich gestalteten Palmen, mit denen sie in der Prozession in die Kirche einzogen. So wurde es ein wunderschönes Fest.

 


Alle kommen zu Uns - Boesenreutin

 

Das war ein höchst erfreulicher Sonntagvormittag auf dem Bösenreutiner Dorfplatz! Passend zum Sonntag „Laetare – freu dich“. Pfarrer Anton im entsprechend rosa Messgewand konnte über 80 Mitfeiernde bei herrlichem Wetter begrüßen.
Der Aufbau und die Texte gaben die Themen des Gottesdienstes wider: Für jeden gibt es im Leben „etwas zu verlieren“, sei es bezogen auf den eigenen Glauben, auf die eigene Pfarrei oder auf das eigene Leben. Gott lässt uns in diesen Situationen nicht allein, sondern bietet mit seiner „Barmherzigkeit“ jedem einen „Neuanfang“. Er hat dies in seinem Bund mit uns versichert – mit dem Zeichen eines Regenbogens. Dessen Farben sind ja auch die Farben des Logos unserer Pfarreiengemeinschaft.

Vertreter unserer fünf Pfarreien bauten diesen Regenbogen mit Tüchern auf – was gar nicht so einfach war, denn es bedurfte auch hier eines Neuanfangs…

Barmherzigkeit zeigen und Neuanfänge ermöglichen uns aber auch unsere Mitmenschen im Gespräch, im Zuhören und im Gebet – so wie es die Geschichte vom Einbrecher zu hören war.

Alle bekamen am Schluss des Gottesdienstes ein Geschenk für einen Neuanfang mit nach Hause: Ein Töpfchen mit Osterglockenzwiebeln.

Nach dem Gottesdienst konnten alle wieder verloren gegangenes Miteinander erfahren und haben sich bei Getränken und Knabberzeug länger unterhalten. Der Frauenbund Bösenreutin verkaufte Soli-Brot.

Viele haben sich im Gottesdienst mit eingebracht. Ihnen allen sei gedankt: Pfarrer Anton, dem PGR Bösenreutin, dem Kirchenchor, der Bläsergruppe des MV Bösenreutin und allen, die kurzfristig eine Aktion übernommen haben.

Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele „Alle“ zu uns nach Bösenreutin gekommen sind.

Diese Gottesdienst-Reihe „Alle kommen zu uns“ sollte für jeden ein Fixtermin im Kalender sein. Das ist immer etwas Besonderes beim Gottesdienst und bei der anschließenden Gelegenheit zum Treffen mit allen aus der PG. Bis zum nächsten Termin in Hergensweiler!

Gottfried Ferder 27.03.2022

 


Weltgebetstag der Frauen 2022

Am 4. März 2022 trafen sich über 40 Frauen in der Festhalle in Weißensberg zum Weltgebetstag, der dieses Jahr über die Länder England, Wales & Nordirland handelte.

Zu Beginn wurden die Länder über eine kurze Power Point Präsentation vorgestellt, die auch auf die Probleme in diesen Ländern aufmerksam gemacht hat, wie z.B. die Ausübung von Gewalt an Frauen und die Armut vieler Familien, was man sich in diesen Ländern zunächst nicht richtig vorstellen konnte, weil man diese Themen von dort eigentlich gar nicht gewöhnt ist.

Anschließend wurde ein Wortgottesdienst gefeiert, der sehr schön von den Vorständen der PG-Frauenbünde vorbereitet und gestaltet wurde.

Um den Frauen in diesen Ländern etwas Hilfe zukommen zu lassen, wurden an diesem Abend 328,- € von den Frauen gespendet und entsprechend weitergeleitet.

Als kleine Erinnerung an diesen Gottesdienst bekam jede Besucherin ein Päckchen Kressesamen, der in der Liturgie vorkam mit dem Text „Nehmt diese Samen und sät sie als Erinnerung an Gottes beständige Liebe und eure Hoffnungen.“

Am Ende wurde der Eine-Welt-Laden aus Wasserburg von vielen Einkäuferinnen noch kräftig unterstützt und man konnte leckere Tees, Schokolade usw. erwerben. 


Lindauer Zeitung: Der Heilige Josef von Nazareth ist der Schutzpatron aller Familienväter

Wer Josef oder Josefa heißt, darf am 19. März seinen Namenstag feiern. Bis 1969 war der Josefstag sogar ein Feiertag in Bayern und Baden-Württemberg. Josef war früher ein beliebter Vorname. Es gab kaum eine Familie ohne mindestens einen Josef oder eine Josefa in ihren Reihen. Der heilige Josef von Nazareth gilt als Schutzpatron aller Familien der Welt – und die können in diesen unruhigen Zeiten wirklich einen guten Beschützer brauchen.

„Der heilige Josef war ein stiller und bescheidener Mensch, der sich dem Plan Gottes ohne Widerworte gefügt hat: Seine Frau Maria und sein Ziehsohn Jesus, haben ihm alles bedeutet – heute gilt er unter anderem als Schutzpatron der Familie und der Familienväter“ sagt Josef Wetzel aus Hergensweiler. Er sei ein echter Fan des heiligen Mannes, erzähle gern von ihm, und sei froh, dass seine Mama ihn Josef taufen ließ – nach seinem Vater, der nicht aus dem Zweiten Weltkrieg heimgekehrt ist. „Meine Mama hat mich geprägt. Sie musste auch die Vaterrolle übernehmen, und hat das gemacht, was Josef von Nazareth wahrscheinlich mit Jesus gemacht hat. Sie hat uns Kinder das Beten gelehrt, ist mit uns in die Kirche gegangen, hat uns gesagt, ‚egal was ist, vertrau auf Gott‘. Denn für Christen bedeutet zu glauben, das für wahr zu halten, was Gott uns offenbart hat – das ist nicht immer leicht. Aber es hat seinen Sinn“, sagt Josef Wetzel.

Josef von Nazareth war Handwerker, er habe versucht, seine Familie, die Gott ihm anvertraute, gut durchs Leben zu führen. Er habe nicht gefragt, ob er der Vater von Marias Kind ist, oder nicht. Josef habe Maria geschützt, sie wäre gesteinigt worden, wenn er nicht zu ihr gestanden hätte. Er habe Jesus angenommen und ihm das jüdische Leben gezeigt – denn Maria und Josef waren sicher gläubige Juden, ist sich Josef Wetzel sicher. Über den heiligen Josef sei nicht viel übermittelt. „Er war ein Mann der Tat, nicht großer Worte. Er hört auf die Stimme Gottes und entsprach sofort seinem Willen. Josef war ein demütiger Mann, der Jesus auf seine Aufgabe als Verkünder vorbereitet hat“, sagt Josef Wetzel und ergänzt: „Er liebte Frau und Kind mehr als sich selbst. Er nahm jedes Ungemach auf sich, um den Sohn Gottes zu schützen und ihm und seiner Frau durch seiner Hände Arbeit ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Er ist ein Vorbild für jeden Vater und für Gottvertrauen.“ Auch er habe ihn sich zum Vorbild genommen. Selbst ohne Vater aufgewachsen, wollte er für seine drei Kinder ein besonders guter Vater sein. Darüber hinaus sorgt Josef Wetzel seit über 40 Jahren als Diakon für die erweiterte Christenfamilie in Hergensweiler und der Pfarreiengemeinschaft Weißensberg.

Bauernregeln zum Josefstag: Ist es klar am Josephstag, spart er uns viel Not und Plag. Joseph klar, gibt ein gutes Honigjahr. Am Josefi-Tag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.

Quelle: Lindauer Zeitung 16.03.2022