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Willkommen in Niederstaufen
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Zur Geschichte
Die erste gesicherte Nennung von
„Understophen“ findet sich 1249 in einem Schreiben
von Papst Innozenz IV, in dem dem Kloster Mehrerau das
Patronatsrecht über die Niederstaufener Kirche
bestätigt wird. 1369 wird durch Abt Walter von
Schauffhausen der Ort an den Grafen Heinrich von
Montfort-Tettnang verkauft. 1523 gelangt das Dorf Niederstaufen
durch Verkauf an das Haus Habsburg, es wird Teil der
österreichischen Herrschaft Bregenz. 1787 gehört das
Dorf dem neue geschaffenen Landgericht Weiler an, das 1805 an
Bayern übergeben wird.
Entstehungslegende und Baugeschichte der
Pfarrkirche Sankt Peter und Paul
Der heutige Kirchenbau stammt aus dem 19.
Jahrhundert, die Tradition der Pfarrkirche reicht jedoch weit
zurück.
Es ist vor allem die Legende der seligen
Guta von Adelberg, die für die Gründung der Kirche
von Bedeutung ist. Die fromme Adelige soll im 12. Jahrhundert
auf der Burg Adelberg östlich von Niederstaufen gelebt
haben. Die Überlieferung sagt, dass sie bestimmte, dass
man ihre Leiche auf eiinen Ochsenkarren legen und dort eine
Kirche erbauen solle, wo der Wagen zum stehen komme.
Pfarrer Balthasar Gerum bemerkt 1652 in
einem Brief, dass Reste des einst viel besuchten Grabes der
seligen Guta, ein hölzerner Aufbau, noch in der Kirche
vorhanden waren. Heute erinnern an die selige Guta noch zwei
Bildtafeln aus dem jahr 1675. Man sieht auf den Tafeln auch die
damalige Pfarrkirche mit einem Satteldach über dem Turm.
Der erste Bau wird wohl in der
Größe nicht über den heutigen Chor
hinausgericht haben. Nach weitern Veränderungen 1690 und
1723 längt wieder baufällig und zu klein,
entschließt man sich erst im 19. Jahrhundert zu einem
Neubau, der 1828 eingeweiht wird.
1871 fügt man östlich an den
Turm eine kleine Sakristei an, 1895 folgt die erste Renovierung
des Innenraumes. Weitere Restaurierungen folgen am
Außenbau 1927, 1931 und 1977.
Die letzte Innenrestaurierung 1994 legte
die 1953 übermalte originale Wand- und Deckengestaltung
des 19. Jahrhunderts wieder frei – ein großer
Gewinn für die Gesamterscheinung.
Der stark gekürzte Text stammt aus
dem Kirchenführer,
den Sie in der Kirche kaufen können.
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